Website & Relaunch
3
Min. Lesezeit
27.04.2026

WordPress vs. Webflow: Warum wir uns von Anfang an für Webflow entschieden haben

Wir haben nie mit WordPress gearbeitet. Als wir Webdesign.MS gegründet haben, haben wir verglichen, getestet, abgewogen. Und uns für Webflow entschieden. Nicht aus Ideologie. Sondern weil unsere Kunden als Geschäftsführer und CMOs genug damit zu tun haben, ihre Website zu verbessern. Da soll keine Zeit für Plugin-Updates und Sicherheitspatches draufgehen

Autor
Luca Skunca
Geschäftsführer & Strategie bei webdesign.ms. Kommt aus einer Handwerkerfamilie im Ruhrgebiet und baut datenbasierte Marketing-Strategien für den deutschen Mittelstand.
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Was bei WordPress unter der Haube passiert

Das Plugin-Problem

WordPress braucht für alles ein Plugin. Kontaktformular, SEO, Bildkomprimierung, Caching, Sicherheit. Jedes Plugin ist eine Abhängigkeit. Jedes Update ein Risiko. Und jede Kombination von Plugins eine potenzielle Fehlerquelle.

Es gibt WordPress-Websites mit 30, 40, manchmal 60 aktiven Plugins. Jedes einzelne muss aktualisiert, getestet und überwacht werden. Das ist keine Webentwicklung. Das ist Plugin-Verwaltung. Und genau das war für uns der Punkt, an dem wir bei der Plattformwahl gesagt haben: Das kommt für uns und unsere Kunden nicht in Frage.

Wartung als Dauerzustand

WordPress braucht laufende Wartung: Core-Updates, Plugin-Updates, PHP-Versionen, Datenbank-Bereinigung, Sicherheitspatches, manuelle Backups. Ein Großteil der monatlichen Betreuungskosten geht für Dinge drauf, die das System selbst verursacht.

Für Unternehmen im B2B-Mittelstand bedeutet das: Budget, das in Wartung fließt statt in Verbesserung. Stunden, die für Fehlerbehebung draufgehen statt für Content oder Conversion-Optimierung. Wer als Geschäftsführer oder Marketingverantwortlicher den Aufwand einmal durchrechnet, versteht schnell, warum das Modell nicht aufgeht.

Was Webflow technisch anders macht

Native Features statt Plugin-Sammlung

WordPress braucht Plugins für SEO, Formulare, Caching, Bildkomprimierung, Sicherheit und Backups. Webflow hat das alles nativ in der Plattform: Formulare, CMS, Hosting, SSL, CDN, Redirects, Sitemap, SEO-Einstellungen. Keine Abhängigkeiten, keine Konflikte, keine Updates, die jemand verwalten muss.

Dazu kommt ein Punkt, der für unsere Kunden entscheidend ist: Das Team kann Inhalte direkt auf der Website ändern und mit einem Klick veröffentlichen. Keine Agentur anrufen für eine neue Telefonnummer. Kein Ticket für einen geänderten Absatz. Bei WordPress brauchen viele Unternehmen für jede kleine Änderung einen Entwickler. Bei Webflow nicht. Das war einer der Gründe, warum wir uns von Anfang an für diese Plattform entschieden haben.

Webflow Kosten im Vergleich

Webflow kostet 14 bis 42 Euro pro Monat. Dafür bekommt man Managed Hosting auf AWS, globales CDN, automatisches SSL, automatische Backups und Security-Updates. Alles inklusive. Keine separate Hosting-Rechnung, kein Sicherheits-Plugin, kein manuelles Backup-Management.

WordPress-Hosting startet günstiger, aber die laufenden Kosten summieren sich: Premium-Themes, Plugin-Lizenzen, Managed Hosting, Sicherheitslösung, Wartungsstunden. Über 12 Monate gerechnet ist Webflow für die meisten B2B-Websites günstiger. Nicht weil das Hosting billiger ist. Sondern weil alles andere wegfällt.

Webflow SEO: Warum SEO auf Webflow einfacher funktioniert

Sauberer Code ohne Umwege

WordPress generiert Code durch Themes und Plugins. Jedes Theme bringt eigenes CSS und JavaScript mit. Jedes Plugin lädt eigene Skripte. Das Ergebnis: aufgeblähter Code, langsame Ladezeiten, schlechte Core Web Vitals.

Webflow generiert sauberen, schlanken Code. Keine überflüssigen Skripte, kein Theme-Ballast. Die Ladezeiten sind in der Regel deutlich besser als bei vergleichbaren WordPress-Seiten. Und Ladezeit ist ein direkter Google-Rankingfaktor.

SEO-Funktionen nativ statt per Plugin

Bei WordPress braucht man Yoast oder RankMath für grundlegende SEO-Funktionen. Bei Webflow sind Meta-Titles, Meta-Descriptions, Alt-Texte, Canonical-Tags, 301-Redirects und Open Graph Tags direkt in der Plattform steuerbar. Ohne Plugin, ohne Konfiguration.

Das klingt nach einem kleinen Unterschied. Ist es nicht. Wenn wir eine Website mit 40 Seiten optimieren, sparen wir Stunden, weil keine Plugin-Einstellungen durchgeklickt werden müssen. Diese Zeit geht stattdessen in Keyword-Strategie und Content. Das macht den Unterschied.

Für wen Webflow die richtige Wahl ist

Webflow ist ideal für B2B-Unternehmenswebsites

Leistungsseiten, Referenzen, Blog, Kontaktformulare, CMS für eigenständige Content-Pflege. Das ist der Sweet Spot. Wer eine professionelle Unternehmenswebsite braucht, die schnell ist, sauber rankt und die das eigene Team selbst pflegen kann, ist mit Webflow auf der besseren Plattform.

Wir entwickeln ausschließlich in Webflow. Seit der Gründung. Weil die Ergebnisse stimmen: schnellere Projekte, bessere Performance, weniger laufende Kosten, mehr Zeit für das, was zählt.

Wann WordPress trotzdem Sinn macht

Ehrliche Antwort: Wer einen komplexen Online-Shop braucht, für den ist WooCommerce immer noch eine Option. Wer ein sehr spezifisches Plugin-Ökosystem nutzt, das es in Webflow nicht gibt, für den kann WordPress sinnvoll bleiben. Und wenn ein internes Team seit Jahren mit WordPress arbeitet und kein Wechsel möglich ist, ist das eine nachvollziehbare Situation.

Aber für die meisten B2B-Websites, die wir sehen, ist WordPress die kompliziertere Lösung für ein einfaches Problem. Und Komplexität kostet. Jeden Monat.

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