Relaunch Radar: Warum wir jedes Quartal über 1.400 Website-Migrationen durchleuchten
Relaunch Radar ist unser proprietäres Monitoring-System für CMS-Migrationen im deutschen Markt. Alle drei Monate analysieren wir über 1.400 Website-Migrationen zu Webflow und Framer: Wann wurde migriert? Wie hat sich die Google-Sichtbarkeit danach entwickelt? Die Ergebnisse aus dem ersten Durchlauf: 80 Prozent der Webflow-Migrationen und 90 Prozent der Framer-Migrationen verlieren an Sichtbarkeit. Viele davon massiv. Diese Daten sind die Grundlage unserer SEO-Arbeit. Nicht Meinungen. Nicht Best Practices aus Blogartikeln. Sondern Muster, die wir in über tausend realen Migrationen dokumentiert haben.

Jede SEO-Agentur nennt sich datenbasiert. Wir auch. Der Unterschied: Wir können zeigen, was wir damit meinen.
Anfang 2026 haben wir angefangen, den deutschen Markt systematisch zu überwachen. Nicht stichprobenartig. Nicht bei einzelnen Kunden. Sondern flächendeckend. Über 37.000 deutsche Domains, die auf Webflow oder Framer laufen, haben wir in eine Datenbank geladen. Und jedes Quartal filtern wir daraus die Websites heraus, die kürzlich migriert wurden, und prüfen, was mit ihrer Google-Sichtbarkeit passiert ist.
Das Ergebnis ist Relaunch Radar: ein System, das uns zeigt, was im deutschen Migrationsmarkt tatsächlich passiert. Nicht was Agenturen behaupten. Nicht was CMS-Anbieter versprechen. Sondern was die Daten sagen.
In diesem Artikel zeigen wir, warum wir dieses System gebaut haben, was es produziert und warum es unsere SEO-Arbeit besser macht als alles, was wir vorher gemacht haben.
Was Relaunch Radar ist und warum es existiert
Die Idee entstand aus einem Muster, das wir immer wieder gesehen haben. Unternehmen kommen zu uns, weil ihr organischer Traffic nach einem Relaunch eingebrochen ist. Die alte Website lief gut bei Google. Dann hat eine Agentur eine neue Seite auf Webflow oder Framer gebaut. Schönes Design, moderne Technik. Aber niemand hat sich um die SEO-Absicherung gekümmert. Keine Weiterleitungen, kein URL-Mapping, kein Post-Launch-Monitoring.
Irgendwann haben wir uns gefragt: Wie oft passiert das eigentlich? Ist das ein Einzelfall, den wir zufällig sehen? Oder ist das ein systemisches Problem?
Also haben wir nachgeschaut. Nicht bei unseren Kunden. Sondern beim gesamten Markt.
Wir haben über BuiltWith alle deutschen Domains identifiziert, die auf Webflow oder Framer laufen. Über 37.000 Stück. Diese Rohdaten haben wir in eine eigene Datenbank geladen. Dort filtern wir jedes Quartal die Domains heraus, die in den letzten 4 bis 16 Wochen migriert wurden: also Websites, die vorher auf einem anderen CMS liefen und jetzt auf Webflow oder Framer. Für jede dieser Domains rufen wir den Sichtbarkeitsindex vor und nach der Migration ab. Automatisiert. Domain für Domain.
Das Ergebnis ist ein Score pro Domain: Wie viel Sichtbarkeit hat die Website durch die Migration gewonnen oder verloren? Rot bei über 50 Prozent Verlust. Orange bei 30 bis 49 Prozent. Gelb bei 16 bis 29 Prozent. Grün bei unter 16 Prozent.
Eine Datenbank, die jedes Quartal wächst
Relaunch Radar ist kein einmaliges Projekt. Es ist ein laufender Prozess. Jedes Quartal durchlaufen wir den Zyklus neu. Aktuell analysieren wir pro Durchlauf über 1.400 Migrationen. Tendenz steigend, weil immer mehr Unternehmen auf moderne CMS-Plattformen wechseln.
Das bedeutet: Nach einem Jahr haben wir über 5.600 analysierte Migrationen. Nach zwei Jahren über 11.000. Jeder Durchlauf macht die Datenbasis breiter. Die Muster werden klarer. Die Ausreißer lassen sich besser einordnen. Und unsere Empfehlungen werden präziser, weil sie nicht auf 10 Kundenprojekten basieren, sondern auf tausenden realen Migrationen.
Was vor sechs Monaten ein Verdacht war, ist jetzt ein dokumentiertes Muster. Was eine Einzelbeobachtung war, ist jetzt ein Datensatz mit Vergleichswerten. Und was ein Bauchgefühl war, ist jetzt eine Zahl.
Was die Daten zeigen: 1.445 Migrationen im ersten Durchlauf
Der erste vollständige Durchlauf umfasst 1.445 CMS-Migrationen: 632 zu Webflow und 813 zu Framer. Die Ergebnisse sind eindeutig.
Webflow: 4 von 5 Migrationen verlieren Sichtbarkeit
Von 632 analysierten Webflow-Migrationen haben rund 80 Prozent nach dem Relaunch an Google-Sichtbarkeit verloren. Nicht alle davon katastrophal. Aber von den 124 Domains, die wir als qualifizierte SEO-Verlierer eingestuft haben (also Domains, die vor der Migration eine messbare Sichtbarkeit hatten), zeigt die Verteilung ein klares Bild.
67 Prozent dieser Verlierer fallen in die rote Kategorie: über 50 Prozent Sichtbarkeitsverlust. Das ist kein leichter Rückgang. Das ist ein Absturz. Weitere 10 Prozent liegen im orangen Bereich (30 bis 49 Prozent Verlust) und 10 Prozent im gelben (16 bis 29 Prozent). Nur 12 Prozent kommen mit einem Verlust unter 16 Prozent davon.
Das Muster dahinter ist fast immer dasselbe: Eine Design-Agentur baut eine optisch beeindruckende Website. SEO war nie Teil des Briefings. Es gibt kein URL-Mapping, keine Weiterleitungen, keine Keyword-Zuordnung. Die Sichtbarkeit, die das Unternehmen über Jahre aufgebaut hat, verschwindet innerhalb weniger Wochen. Und die meisten merken es erst, wenn die Anfragen ausbleiben.
Framer: 9 von 10 Migrationen verlieren Sichtbarkeit
Bei Framer ist das Bild noch deutlicher. Von 813 analysierten Migrationen haben rund 90 Prozent SEO-Sichtbarkeit verloren. Das liegt unter anderem daran, dass Framer im Vergleich zu Webflow weniger native SEO-Funktionen mitbringt. 301-Weiterleitungen sind eingeschränkter. Die URL-Kontrolle ist limitierter. Und die Agenturszene rund um Framer ist noch stärker design-getrieben als bei Webflow.
Das soll nicht heißen, dass Framer eine schlechte Plattform ist. Aber es heißt, dass eine Migration zu Framer ohne SEO-Begleitung ein noch höheres Risiko birgt.
Für uns sind diese Daten kein Grund zur Schadenfreude. Sie sind ein Arbeitsauftrag. Denn hinter jeder dieser Domains steht ein Unternehmen, das Geld für einen Relaunch ausgegeben hat und jetzt weniger Sichtbarkeit hat als vorher. Und in vielen Fällen weiß dieses Unternehmen nicht einmal, dass es ein Problem gibt.
Warum diese Daten unsere SEO-Arbeit besser machen
Relaunch Radar existiert nicht als Marketing-Gag. Es existiert, weil es unsere Arbeit verändert hat.
Wenn ein Unternehmen nach einem Relaunch zu uns kommt und sagt: „Unsere Rankings sind eingebrochen“, dann raten wir nicht. Wir haben dieses Muster in hunderten Fällen dokumentiert. Wir wissen, welche Fehler am häufigsten gemacht werden, welche davon den größten Schaden anrichten und in welcher Reihenfolge man sie repariert. Das verkürzt die Diagnose, beschleunigt die Rettung und spart dem Kunden Geld. Wer das braucht, findet die Details auf unserer Seite zur SEO-Notfallrettung.
Aber die eigentliche Wirkung liegt woanders. Die Daten zeigen uns, wie sich der SEO-Markt verändert. Welche CMS-Plattformen welche Probleme mitbringen. Welche Maßnahmen tatsächlich welche Auswirkungen haben. Welche Muster bei welchen Branchen und Website-Größen auftreten.
Dieses Wissen fließt in jede SEO-Strategie ein, die wir entwickeln. Wenn wir eine Keyword-Analyse machen, wissen wir aus den Daten, welche Seitentypen bei Google am stabilsten ranken. Wenn wir eine Content-Strategie aufbauen, wissen wir, welche Strukturen nach einem Algorithmus-Update standhalten. Wenn wir einen Relaunch begleiten, wissen wir aus tausend dokumentierten Fällen, an welchen Stellen Agenturen typischerweise Fehler machen.
Andere Agenturen arbeiten mit Best Practices aus Blogartikeln und eigener Projekterfahrung. Wir arbeiten mit einer Datenbank, die jedes Quartal wächst und jede Behauptung überprüfbar macht. Das ist der Unterschied zwischen „Wir haben viel Erfahrung“ und „Wir haben die Daten.“
Wenn du wissen willst, wie sich dieser datenbasierte Ansatz in der laufenden Arbeit anfühlt, schau dir unsere SEO-Optimierung an. Und wenn du gerade selbst einen Relaunch planst und es richtig machen willst: Wir haben die drei häufigsten Fehler in einem separaten Artikel zusammengefasst: Website Relaunch: Die drei Fehler, die dich Rankings und Anfragen kosten.
Häufige Fragen zu Relaunch Radar
Wie oft werden die Daten aktualisiert?
Alle drei Monate. Jeder Durchlauf erfasst die Migrationen der letzten 4 bis 16 Wochen und reichert sie mit aktuellen Sichtbarkeitsdaten an. Die Datenbank wächst mit jedem Quartal. Aktuell analysieren wir pro Durchlauf über 1.400 Migrationen. Die historischen Daten bleiben erhalten, sodass wir Langzeitverläufe und saisonale Muster erkennen können.
Kann ich prüfen, ob meine Website betroffen ist?
Ja. Wenn du kürzlich einen Relaunch hattest und den Verdacht hast, dass deine Sichtbarkeit gelitten hat, melde dich bei uns. Die Ersteinschätzung ist kostenlos. Wir prüfen deine Domain gegen unsere Datenbank und den aktuellen Sichtbarkeitsindex. Innerhalb von 24 Stunden weißt du, ob und wie stark deine Migration deine SEO-Performance beeinflusst hat.
Was hat Relaunch Radar mit SEO-Beratung zu tun?
Alles. Die Erkenntnisse aus Relaunch Radar fließen direkt in unsere SEO-Strategie ein. Wir sehen nicht nur einzelne Kundenprojekte, sondern Marktmuster. Welche CMS-Wechsel funktionieren, welche nicht. Welche Fehler am häufigsten passieren. Welche Maßnahmen den größten Effekt haben. Dieses Wissen macht unsere Beratung präziser als die jeder Agentur, die nur auf Basis eigener Projekterfahrung arbeitet.
Bereit für eine Website, die datenbasiert die Konkurrenz aussticht?
In einem kurzen Erstgespräch schauen wir uns deine Situation an und zeigen dir, was möglich ist. Kein Verkaufsgespräch. Keine Verpflichtung.



